Elektromobilität

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Weiterer Meilenstein: Der 2000. E-Lieferwagen ist auf der Strasse

Die Post hat ihren 2000. Lieferwagen mit Elektroantrieb, einen Renault Master E-Tech, in Betrieb genommen. Das Fahr-zeug wurde symbolisch am Hauptsitz der Post in Bern vom Leiter von Post Company Cars, Nigel Storny, an den Leiter von LS7 Operations, Stefan Nolte, übergeben. Damit kommt die Post ihrem Ziel der CO2-Reduktion in der Zustellung einen weiteren Schritt näher. Darüber freut sich neben Logistik-Services auch der Konzernbereich Mobilitäts-Services, der die Mobilität für die Zustellung sicherstellt und eine zentrale Rolle auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Logistik bei der Post spielt: Für die Beschaffung und Bewirtschaftung der Fahrzeuge ist die Business Unit (BU) Post Company Cars (MS4) verantwortlich, für die Ladeinfrastruktur an den Post-Standorten die BU E-Mobility Charging Solutions (MS5).

Gelebte Kundenzentrierung

Dank des umfassenden Fachwissens im Flottenmanagement und bei Ladelösungen bietet Mobilitäts-Services seinem grössten Kunden Logistik-Services in jeder Phase des Jahres einen zuverlässigen Service rund um die Mobilität. Besonders gut zeigt sich das in Spitzenzeiten wie im Festverkehr, in denen Post Company Cars die logistische Leistungsfähigkeit der Post durch die Bereitstellung von mehreren Hundert zusätzlichen Fahrzeugen sichert. Mittlerweile stehen bei der Post über 8500 Elektrofahrzeuge im Einsatz, das ist die grösste E-Flotte der Schweiz. Mit jedem neuen E-Lieferwagen wird die Zustellung nicht nur leiser und sauberer, sondern auch effizienter und moderner. «Der Postkonzern befindet sich in der Transformation zur E-Mobilität weiterhin auf einem guten Weg. Mit dem 2000. Elektro-Lieferwagen erreichen wir einen bedeutenden Meilenstein und unterstreichen unseren langfristigen Anspruch, Mobilität nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten – für interne wie externe Kundinnen und Kunden», sagt Stefan Regli, Leiter Mobilitäts-Services und Mitglied der Konzernleitung.

Herausforderungen mit viel Engagement annehmen

Bereits seit 2010 treibt Post Company Cars (MS4) die Elektrifizierung der Postflotte konsequent voran – zuerst mit den legendären Dreiradrollern von Kyburz und seit 2016 auch mit E-Lieferwagen verschiedener Hersteller. Was als Pilot begann, ist heute ein zentraler Pfeiler der Massnahmen zur Erreichung des Klimaziels des Postkonzerns. Die Beschaffung von E-Lieferwagen stellt die Flottendienstleisterin immer wieder vor Herausforderungen. So gibt es in diesem Segment nach wie vor wenige Hersteller, die die hohen Anforderungen der Post erfüllen. Die Fahrzeuge stehen im Dauereinsatz: Durchschnittlich liefert ein Paketbote mit diesen Zustellfahrzeugen täglich 200 bis 300 Pakete aus. Aus diesem Grund bestellt Post Company Cars die Fahrzeuge mit einigen speziellen Optionen bei den Herstellern. Diese dienen der Sicherheit der Postmitarbeitenden und erhöhen die Langlebigkeit der Fahrzeuge im harten Einsatz bei jedem Wetter. Hinzu kommen Lieferschwierigkeiten seitens der Fahrzeugzulieferer und der Hersteller selbst. Trotz der Hürden gelingt es dem eingespielten Team bei Post Company Cars dank grosser Erfahrung und hohem Engagement, den Fahrzeugbedarf stets zu decken. «Die stolze Anzahl von 2000 E-Lieferwagen zeigt, was möglich ist, wenn Know-how, Innovation und Leidenschaft zusammenkommen. Wir sind stolz, einen wichtigen Beitrag zur Transformation der Post-Zustellflotte zu leisten», sagt Nigel Storny, Geschäftsführer von Post Company Cars.

Die Ladeinfrastruktur für die E-Flotte der Post liegt in der Verantwortung von E-Mobility Charging Solutions (MS5). Die Einheit betreibt für verschiedene Bereiche der Post inzwischen 2800 Ladepunkte in der ganzen Schweiz. In enger Zusammenarbeit mit IMS, LS und PostAuto ist MS5 als Partner für sämtliche Ladelösungen der Post. Die Arbeit beginnt bei einem Bedürfnis des Betriebs (LS oder MS) und einer entsprechenden Vorstudie und führt über den Bau der Anlage bis zur Inbetriebnahme. Auch danach bleibt MS5 Ansprechpartner und sorgt für Monitoring, Wartung und Reports zu den Anlagen.

Die Vorteile im Betrieb

Aus Sicht von Logistik-Services bringt die Elektrifizierung der Flotte sowohl operative als auch kundenseitige Vorteile. Elektrofahrzeuge eignen sich besonders gut für die Anforderungen der letzten Meile: Ihre hohe Energieeffizienz, die Zuverlässigkeit auf Touren mit häufigem Stop-and-Go sowie der leisere Betrieb unterstützen eine effiziente und stabile Zustellung im Alltag. Gleichzeitig trägt die Zustellung mit Elektrofahrzeugen, die ausschliesslich mit zertifiziertem Strom aus erneuerbaren Schweizer Energiequellen betrieben werden, wesentlich zur Reduktion der CO₂-Emissionen bei. Diese Entwicklung stärkt die Leistungsfähigkeit und Attraktivität der Angebote von Logistik-Services für Geschäftskunden, die zunehmend Wert auf verantwortungsvolle und nachhaltigere Logistiklösungen legen. Elektromobilität ist damit ein zentraler Baustein für eine zuverlässige, moderne und zukunftsorientierte Logistik. Dies auch deshalb, weil ein E-Lieferwagen mittlerweile in der TCO-Betrachtung (Gesamtkosten) wirtschaftlicher ist als ein Verbrenner.