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Wie lange hält der Akku eines E-Autos?

Die in Elektroautos verbauten Lithium-Ionen-Akkus reichen für 500 bis 1200 Ladezyklen und eine Lebensdauer von etwa 8 bis 10 Jahren. In diesem Zeitraum verringert sich die Kapazität des Akkus auf 70 bis 80%. Der Akku hält damit über Gesamtfahrleistung von 100’000 bis 160'000 Kilometer.

Schnelles Laden belastet den Akku. Hohe Ladeströme führen zu hohen Temperaturen. Zudem gehen Schnellladungen mit einem erhöhten Ladeverlust und somit erhöhten Energiekosten einher. Schnellladungen sind nicht per se schlecht oder schädlich. Die langsamen Ladevorgänge sollten aber überwiegen.

Tiefentladungen sollten vermieden werden. Das gilt besonders, wenn das Fahrzeug in diesem Zustand längere Zeit ungenutzt steht. Diese Zustände verkürzen die Laufzeit des Akkus. Im besten Fall liegt der Ladezustand bei 50% (+/-30%). Ein Ladezustand von 100% sollte nur das Ziel sein, wenn die damit erzielbare volle Reichweite tatsächlich benötigt wird.

Ladeprozess und Ladesäulen

Steckertypen

Man unterscheidet folgende Steckertypen:

Die Wechselstromladung erfolgt mittels Typ 2-Stecker. Den Typ 1-Stecker findet man fahrzeugseitig nur noch an älteren e-Fahrzeugen. Diese können über einen Adapter an einer Typ 2-Ladestation geladen werden.

Die Gleichstromladung kann über zwei Steckertypen erfolgen:

  • CCS: Der europäische Standard auf Basis des Typ 2-Steckers (Combined Charging System) mit einer Ladeleistung von derzeit maximal 100 kW. Eine Leistung von 150 bis 350 kW ist geplant.
  • CHAdeMO: Der japanische Standard (Charge de Move) mit einer Ladeleistung von derzeit maximal 50 kW. Dieser wurde vom Energiekonzern Tepco und den Autoherstellern Nissan, Mitsubishi, Toyota und Subaru entwickelt.

Ladeleistung

Die Ladeleistung ist das wichtigste Kriterium dafür, wie lang das E-Auto zum Volltanken ans Stromnetz muss. Eine Haushaltssteckdose stellt eine Ladeleistung von rund 3,5 kW zur Verfügung, eine normale Ladesäule oder Wallbox in der Regel rund 10 bis 22 kW, eine Schnellladesäule bis zu 50 kW, 62,5 kW (Chademo), 135 kW (Tesla Supercharger) oder 170 kW (CCS). Beim künftigen Ultraschnellladen sind es 350 kW. Um einen E-Auto-Akku mit einer Kapazität von 24 kWh zu laden, müsste er also – vereinfacht gerechnet – rund sieben Stunden an die Haushaltssteckdose, während er am Supercharger schon nach wenig mehr als zehn Minuten voll wäre.

Supercharger

Die kostenlosen Stromtankstellen von Tesla für Fahrzeuge der eigenen Marke. Das Tesla-System nutzt in Europa einen modifizierten Typ-2-Stecker, der anders als sein bei anderen Marken genutztes Pendant auch das Laden von Gleichstrom mit 135 kW erlaubt. Die Batterien von Model S, Model X und Co. können an Superchargern innerhalb weniger Minuten kostenlos aufgeladen werden. Insgesamt betreibt Tesla über 1600 solcher Ladestationen in Europa.

Wallbox

Als Wallbox wird eine Wandladestation für Elektrofahrzeuge bezeichnet. Eine vom zugelassenen Elektrofachbetrieb ordnungsgemäß installierte Wallbox minimiert die Gefahren des elektrischen Stroms für Mensch und Gerät beim Laden eines e-Fahrzeuges. Eine Wallbox muss über einen besonderen FI-Schutzschalter verfügen. Wallboxen können mit einer höheren Ladeleistung als herkömmliche Haushaltssteckdosen operieren (bis zu 22 kW).

Wechselstrom (AC)

Wechselstrom ist elektrischer Strom, dessen Richtung sich periodisch ändert. AC steht dabei für Alternative Current (also «abwechselnder Strom»).

Anzahl Ladesäulen in der Schweiz

Mittlerweile ist das Infrastrukturnetz für E-Tanksäulen in der Schweiz sehr fortgeschritten. Rund 3'500 Tanksäulen sind heute auf den Schweizer Strassen auffindbar. 

Kosten fürs Tanken

Nach nach Modell und Fahrzeugtyp, ist der Verbrauch des Stroms bei der Fahrt unterschiedlich. Als Faustregel gilt jedoch: Die Stromkosten für 100 Km betragen rund 4 CHF. Im Vergleich: Fossile Antriebe werden mit rund 10 CHF pro 100 Km geschätzt.

A

B

C

D

E

Elektroauto

Ein Elektromobil ist ein reines Batterieelektrofahrzeug mit einem Antrieb, bei dem alle Energiewandler ausschliesslich elektrische Maschinen und alle Energiespeicher ausschliesslich elektrisch wieder aufladbare Energiespeicher sind.

Energiedichte

Die Energiedichte gibt die gespeicherte Energiemenge pro Volumen MJ/l oder Masse MJ/kg an. Der Wert beschreibt, wie viel Energie zum Beispiel in einem Kilogramm enthalten ist oder gespeichert werden kann. Akkumulatoren haben im Vergleich zu flüssigen Kraftstoffen wie Diesel oder Benzin eine deutliche geringere Energiedichte.

F

G

Gesamtreichweite

Die Reichweite gibt an, wie viele Kilometer das e-Auto mit einer Ladung fahren kann. Dabei gibt es zwischen der tatsächlichen Reichweite unter Realbedingungen und der unter Laborbedingungen ermittelten Reichweite teilweise erhebliche Unterschiede.

H

Hybridfahrzeuge

Hybridfahrzeuge verfügen über mindestens zwei verschiedene Antriebstechniken und separate Energiespeicher (z. B. Verbrennungs- und Elektromotor). Sie wirken einzeln oder kombiniert für den Antrieb. Diese Kombination erlaubt beiden Systeme, im optimalen Wirkungsgrad zu arbeiten und verbessert dadurch Effizienz, Reichweite und Schadstoffausstoss.

I

J

K

L

Ladeleistung

Unter Ladeleistung versteht man die elektrische Leistung in Kilowatt (kW), mit der eine Antriebsbatterie geladen wird. Multipliziert mit der Ladezeit ergibt sich daraus die in der Batterie gespeicherte Kapazität in Kilowattstunden (kWh).

Ladeleistung

Die Ladeleistung ist das wichtigste Kriterium dafür, wie lang das E-Auto zum Volltanken ans Stromnetz muss. Eine Haushaltssteckdose stellt eine Ladeleistung von rund 3,5 kW zur Verfügung, eine normale Ladesäule oder Wallbox in der Regel rund 10 bis 22 kW, eine Schnellladesäule bis zu 50 kW, 62,5 kW (Chademo), 135 kW (Tesla Supercharger) oder 170 kW (CCS). Beim künftigen Ultraschnellladen sind es 350 kW. Um einen E-Auto-Akku mit einer Kapazität von 24 kWh zu laden, müsste er also – vereinfacht gerechnet – rund sieben Stunden an die Haushaltssteckdose, während er am Supercharger schon nach wenig mehr als zehn Minuten voll wäre.

M

Mild-Hybrid

In einem Mild-Hybrid-Fahrzeug unterstützt ein Elektromotor (oft als kombinierter Starter-Generator) den Verbrenner beim Beschleunigen. Bremsenergie wird in einer Batterie gespeichert. Rein elektrisch kann ein Mild-Hybrid nicht fahren.

N

O

Ökostrom

Ökostrom ist ein Begriff für elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird, etwa aus Wasserkraft, Sonne und Windenergie. Die Ökobilanz der Antriebsarten.

P

Plug-in-Hybrid

Eine Art Teilzeit-Elektroauto, gemischt mit einem Hybridfahrzeug. An Bord befindet sich in der Regel ein vergleichsweise kleiner Akku, der sich an der Steckdose aufladen lässt und eine rein elektrische Reichweite von rund 50 Kilometern ermöglicht. Danach fährt das Auto mit Hybridantrieb weiter. Der Plug-in-Hybridantrieb gilt als Brückentechnologie bis zur Einführung leistungsfähiger Akkus, die auch reinen Elektroautos eine praxistaugliche Reichweite ermöglichen.

Q

R

Range Extender

In der Regel ein kleiner Verbrennungsmotor, der mit seiner Kraft nicht die Räder antreibt, sondern einen Stromgenerator, der die Akkus während der Fahrt wieder auflädt. So soll auch nach dem Ende des an der Steckdose gezapften Stromvorrats weiteres Fortkommen möglich sein. Dabei handelt es sich allerdings nur um eine Art Notlösung, da der Motor zwar relativ sparsam ausgelegt ist, am Ende aber nur wenig effizient arbeitet. Aktuell setzen in Deutschland nur der BMW i3 auf die Technik. Sie kann auf Wunsch über die Optionsliste hinzugebucht werden.

S

Steckertypen

Man unterscheidet folgende Steckertypen:

  • Die Wechselstromladung erfolgt mittels Typ 2-Stecker. Den Typ 1-Stecker findet man fahrzeugseitig nur noch an älteren e-Fahrzeugen. Diese können über einen Adapter an einer Typ 2-Ladestation geladen werden.
  • Die Gleichstromladung kann über zwei Steckertypen erfolgen:
    - CCS: Der europäische Standard auf Basis des Typ 2-Steckers (Combined Charging System) mit einer Ladeleistung von derzeit maximal 100 kW. Eine Leistung von 150 bis 350 kW ist geplant.  
    - CHAdeMO: Der japanische Standard (Charge de Move) mit einer Ladeleistung von derzeit maximal 50 kW. Dieser wurde vom Energiekonzern Tepco und den Autoherstellern Nissan, Mitsubishi, Toyota und Subaru entwickelt.
Supercharger

Die kostenlosen Stromtankstellen von Tesla für Fahrzeuge der eigenen Marke. Das Tesla-System nutzt in Europa einen modifizierten Typ-2-Stecker, der anders als sein bei anderen Marken genutztes Pendant auch das Laden von Gleichstrom mit 135 kW erlaubt. Die Batterien von Model S, Model X und Co. können an Superchargern innerhalb weniger Minuten kostenlos aufgeladen werden. Insgesamt betreibt Tesla über 1600 solcher Ladestationen in Europa.

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Voll-Hybrid

Im Gegensatz zum Mild-Hybrid kann der Elektromotor bei einem Voll-Hybrid das Fahrzeug auch alleine antreiben, insbesondere beim Anfahren und bei geringen Geschwindigkeiten.

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Wallbox

Als Wallbox wird eine Wandladestation für Elektrofahrzeuge bezeichnet. Eine vom zugelassenen Elektrofachbetrieb ordnungsgemäss installierte Wallbox minimiert die Gefahren des elektrischen Stroms für Mensch und Gerät beim Laden eines e-Fahrzeuges. Eine Wallbox muss über einen besonderen FI-Schutzschalter verfügen. Wallboxen können mit einer höheren Ladeleistung als herkömmliche Haushaltssteckdosen operieren (bis zu 22 kW).

Wechselstrom (AC)

Wechselstrom ist elektrischer Strom, dessen Richtung sich periodisch ändert. AC steht dabei für Alternative Current (also "abwechselnder Strom").

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